Wien in den 20er-Jahren – eine Stadt im Aufbruch, ein Schmelztiegel der Kulturen, in dem musikalische Welten aufeinandertreffen und ineinanderfließen. In dieser spannungsgeladenen Zeit entsteht ein einzigartiger Klangkosmos, der bis heute den Inbegriff von „Wiener Musik“ prägt: Operette begegnet Chanson, Kabarett trifft auf Wienerlied und Schlager. Zugleich spiegeln sich gesellschaftliche Umbrüche in der Musik wider – allen voran neue Sichtweisen auf die Rolle der Frau. Und über all dem liegt der unverwechselbare „Wiener Schmäh“, der sowohl im leisen Lied als auch im mitreißenden Walzer mitschwingt. Von Hermann Leopoldi über Franz Lehár und Robert Stolz bis hin zu Georg Kreisler und Hugo Wiener entfaltet sich die ganze Bandbreite und Vielseitigkeit der „Wiener Musik“.
Ethel Merhaut- Gesang, Belush Korenyi- Klavier, Aliosha Biz- Geige, Clemens Gigacher- Kontrabass