Die in Wien geborene Sängerin Ethel Merhaut studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst klassischen Sologesang. Ihre Karriere begann sie mit Rollen wie Barbarina (Le nozze di Figaro), Zerlina (Don Giovanni) und 2. Dame (Die Zauberflöte). Weitere Auftritte und Solokonzerte brachten sie nach München, Trento, Budapest, London, Paris, Tel Aviv, New York und Mexiko City. In Wien war sie bereits im Brahms Saal des Wienermusikvereins zu hören, wo sie verfemte KomponistInnen wie Ruth Schönthal, Egon Neumann und Marcel Rubin präsentierte. Ethel Merhaut ist auch Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg.

Durch die intensive Zusammenarbeit mit Bela Koreny entdeckte sie ihre Liebe für das Repertoire der 20er, 30er und 40er Jahre und widmet sich nun vor allem Werken und   Komponisten dieser Zeit- sei es Paul Abraham, Oscar Strauß, Kurt Weill, Friedrich Holländer, Walter Jurmann, Hermann Leopoldi…

Mit Leichtigkeit verbindet Ethel Merhaut Wienerlieder mit  jiddischen Tangos, bekannte wie unbekannte Chansons mit Songs aus alten Filmen und interpretiert diese neu. Dabei ist es ihr stets ein großes Anliegen vergessene Juwelen wiederzuentdecken und diese ins öffentliche Licht zu rücken.

In diesem Sinne erschien ihr erstes Album „Out of Sight“ im Oktober 2017 bei Gramola Vienna. Gemeinsam mit Bela Koreny, Julian Rachlin, Andreas Ottensamer und Roby Lakatos erweckt sie hier vergessene Wienerlieder und jiddische Tangos zum Leben. „Out of Sight“ wurde sowohl von den Zuhörern, als auch von den Medien und Presse wohlwollend aufgenommen.

Mit der Konzertreihe „Out of Sight“ eröffnete sie gemeinsam mit Cornelius Obonya und Bela Koreny die Jüdischen Kulturwochen 2017 sowie die Kulturreihe „Ach, sie sind mir so bekannt” im Theater Akzent.

Im Laufe ihrer Karriere stand sie mit künstlerischen Persönlichkeiten wie Cornelius Obonya, Elisabeth Orth, Stephan Paryla- Raky, Thomas Irnberger, u.v.m. auf der Bühne.

Ethel Merhaut absolvierte ihr Gesangstudium an der „Universität für Musik und darstellende Kunst“ in Wien und erwarb sich ihren Magistra Phil. in “Theater- Film und Medienwissenschaft” an der Universität Wien.